Der Traum vom eigenen Zuhause ist für viele einer der größten Lebenswünsche. Doch der Weg dorthin führt unweigerlich über ein komplexes Thema: die Immobilienfinanzierung. Angesichts von Begriffen wie Bonität, Eigenkapital, Zinsarten und Tilgungsplänen fühlen sich viele angehende Eigenheimbesitzer:innen schnell überfordert.

Doch keine Sorge: Mit einer guten Vorbereitung und einem verlässlichen Partner an deiner Seite wird der Prozess transparent und beherrschbar. Dieser Schritt-für-Schritt-Leitfaden erklärt dir die wichtigsten Grundlagen und zeigt dir den Weg von der ersten Budgetplanung bis zur erfolgreichen Kreditzusage auf.
Das Wichtigste in Kürze:
- Eine ehrliche Budgetplanung ist der erste und wichtigste Schritt zur Finanzierung.
- Ausreichend Eigenkapital (mind. 20 %) ist die Basis für gute Kreditkonditionen.
- Die Wahl zwischen fixen und variablen Zinsen hängt von deiner Risikobereitschaft ab.
- Eine persönliche Beratung ist unerlässlich für einen Kredit, der langfristig passt.
1. Schritt: Der Kassensturz – Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?
Bevor du mit der Immobiliensuche beginnst, musst du die alles entscheidende Frage klären: Welchen Kaufpreis kannst du dir realistisch leisten? Die Grundlage dafür ist eine ehrliche Haushaltsrechnung, bei der du deine monatlichen Netto-Einnahmen all deinen fixen und variablen Ausgaben gegenüberstellst.
Typische Ausgaben sind:
- Miete (die zukünftig wegfällt)
- Betriebskosten
- Lebensmittel & Drogerie
- Mobilität (Auto, Öffi-Ticket)
- Versicherungen
- Freizeit, Urlaub & Hobbys
- Sparen & Altersvorsorge
Der Betrag, der am Ende übrig bleibt, ist die Basis für deine zukünftige Kreditrate. Um diesen wichtigen Schritt zu vereinfachen, bieten Banken wie die Sparkasse wertvolle Hilfestellungen. Mit dem interaktiven s Wohnkredit-Berater kannst du in wenigen Minuten online deine Einnahmen und Ausgaben eingeben und erhältst eine erste, fundierte Einschätzung deines finanziellen Spielraums.
2. Schritt: Das Fundament – Die entscheidende Rolle des Eigenkapitals
Eigenkapital ist der Teil des Kaufpreises, den du aus eigenen Mitteln – also ohne Kredit – bezahlen kannst. Dazu zählen Ersparnisse, Wertpapiere, Bausparverträge oder auch Erbschaften.

Als Faustregel gilt in Österreich: Du solltest mindestens 20 % der Gesamtkosten (Kaufpreis plus ca. 10 % Nebenkosten) als Eigenkapital mitbringen. Je höher dein Eigenkapitalanteil ist, desto besser sind in der Regel die Zinskonditionen, die dir die Bank anbietet, und desto geringer ist dein finanzielles Risiko.
Tipp: Was alles zum Eigenkapital zählt
Viele wissen nicht, dass auch materielle Werte oder private Darlehen als Eigenkapital angerechnet werden können. Dazu zählen zum Beispiel ein bereits abbezahltes Grundstück, ein Darlehen von der Familie oder sogar Eigenleistungen (“Muskelhypothek”), wenn du handwerklich begabt bist und Arbeiten selbst übernimmst. Sprich mit deiner Bankberater:in über alle deine Möglichkeiten.
3. Schritt: Zinsarten verstehen – Fix oder variabel?
Die Zinsen bestimmen maßgeblich die Kosten deines Kredits. Die Wahl zwischen fix und variabel ist eine der wichtigsten Entscheidungen.
| Zinsart | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Fixzins | Maximale Planungssicherheit, gleichbleibende Rate über Jahre | Anfangs oft etwas höherer Zinssatz |
| Variabler Zins | Anfangs meist günstiger, du profitierst von fallenden Zinsen | Risiko steigender Raten bei Zinsanstieg, weniger Planbarkeit |
Welches Modell das richtige für dich ist, hängt von deiner persönlichen Risikobereitschaft ab. Viele Banken bieten auch Mischformen an, um Sicherheit und Flexibilität zu kombinieren.
4. Schritt: Der Weg zum passenden Angebot
Es ist verlockend, nur auf den niedrigsten Zinssatz zu schielen. Doch ein guter Kreditvertrag muss mehr können. Achte auch auf die Nebenkosten (wie Bearbeitungsgebühren) und die Flexibilität des Angebots. Kannst du zum Beispiel kostenlose Sondertilgungen leisten, um schneller schuldenfrei zu werden?
Genau hier zeigt sich der Wert einer professionellen Begleitung. Die Wohnkredit-Expert:innen der Erste Bank und Sparkasse erstellen gemeinsam mit dir ein Finanzierungskonzept, das langfristig zu deiner Lebensplanung passt. Sie kennen den Markt, erklären dir alle Details und helfen dir, das für dich passende Produkt zu finden.

Fazit: Mit dem richtigen Plan zum Traum vom Eigenheim
Die Immobilienfinanzierung ist eine der größten Entscheidungen deines Lebens – aber sie muss nicht kompliziert sein. Mit einer sauberen Budgetplanung, einem soliden Eigenkapital-Polster und einer guten Beratung wird der Prozess überschaubar.
Nutze digitale Werkzeuge wie den s Wohnkredit-Berater der Sparkasse, um dich optimal vorzubereiten, und vertraue auf die persönliche Erfahrung von Expert:innen, um den Kredit zu finden, der deine Träume sicher und leistbar wahr werden lässt.
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